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MANN+HUMMEL GmbH - standardisiert weltweitDer Automobilzulieferer MANN+HUMMEL hat die Kalkulation seiner weltweit über 40 Standorte mit der Softwarelösung FACTON standardisiert. Das Management gewinnt dadurch unternehmensweit zuverlässige Entscheidungsgrundlagen. Mit FACTON kann MANN+HUMMEL seine Kosten zudem während des gesamten Lebenszyklus verfolgen und kontrollieren. Durch eine genaue Berechnung der Maschinenstundensätze erhöht das Unternehmen außerdem die Wirtschaftlichkeit seiner Produktion und sichert Investitionsentscheidungen ab. |
Die Vorteile
Transparenz
Unternehmensweit einheitliche Daten
Effizienz
Maschinenstundensätze jahresgenau berechnen
Standardisierung
Weltweite Konsistenz im Kalkulationsprozess
Wettbewerbsfähigkeit
Kosten über den gesamten Lebenszyklus kontrollieren
Flexibilität
Maschinenstandorte flexibel wählen
„Wir haben mit FACTON ein weltweit einheitliches Kalkulationswerkzeug gewonnen und unsere Kalkulation damit weiter standardisiert“, erklärt Ursula Biederbick.
„Mit der erweiterten Maschinenstundensatz-Berechnung in FACTON können wir die Auslastung der Maschinen in unserer Kostenkalkulation berücksichtigen“, erklärt Jörg Pfeilmeier. „Dadurch gewinnen wir eine zusätzliche Kostentransparenz.“
Der Kunde
Die MANN+HUMMEL GmbH ist anerkannter Spezialist für Filter- und Ansaugsysteme für die Automobilindustrie. Mit weltweit 41 Standorten und rund 12.400 Mitarbeitern gehört MANN+HUMMEL zu den Großen in der Automobilzulieferindustrie. Im Jahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,825 Milliarden Euro.
Die Anforderungen
Um eine weltweit einheitliche Kalkulation auch bei wachsenden Standortzahlen zu gewährleisten, suchte MANN+HUMMEL nach einer geeigneten Kalkulationslösung. Ziel war eine einheitliche Datenbasis, auf deren Grundlage weltweit kalkuliert werden konnte. Ein zentrales Ablagesystem sollte an allen Standorten Zugriff auf die aktuellen Kalkulationsdaten bieten. Durch eine starke Automatisierung der Eingabe wollte man zudem die Qualität der Kalkulation weiter optimieren. Die Software sollte außerdem das Produkt- und Projektcontrolling über den gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozess hinweg unterstützen.
Das Projekt
In einem Workshop mit dem FACTON-Partner prosovi hatte man die Anforderungen von MANN+HUMMEL genau definiert. Seit Mitte 2008 ist die Software FACTON bei MANN+HUMMEL im Einsatz. Nach dem Ende des weltweiten Roll-outs wird MANN+HUMMEL FACTON an allen Produktions- und Entwicklungsstandorten und zwar für alle Kalkulationsprozesse – nutzen: von der Angebotserstellung bis zur Kostenkontrolle in der Serienproduktion. Alle Standorte greifen dabei auf eine einzige Datenbank zu, die alle Vorgaben und Parameter enthält. Müssen Inhalte oder Vorlagen geändert werden, wird dies aus der Zentrale gesteuert und weltweit gleichzeitig umgesetzt. Nur die Stammdaten sind standortspezifisch.
Mit FACTON hat MANN+HUMMEL die Kostenkalkulation auch während des gesamten Lebenszyklus im Blick. Schnittstellen zum ERP-System, dem Projektmanagementsystem und der Dateiablage liefern ständig die aktuellsten Informationen, so dass alle kostenrelevanten Daten fehlerfrei und auf dem neuesten Stand sind. Eine wesentliche Anforderung von MANN+HUMMEL an FACTON war zudem, dass sich Maschinenstundensätze jahresgenau und abhängig von Stückzahlen und Produktionszeiten berechnen lassen. Mit der erweiterten Maschinenstundensatz-Berechnung des FACTON-Moduls Common Ressource Costing (CRC) kann MANN+HUMMEL die Auslastung der Maschinen in der Kostenkalkulation berücksichtigen. Dadurch gewinnt das Unternehmen weitere Kostentransparenz und steigert durch optimierte Maschinenauslastung seine Effizienz. Auch die Standorte von Maschinen lassen sich mit dem CRC-Modul flexibel wählen. Damit besteht die Möglichkeit einer so genannten „Greenfield-Planung“ – also einer flexiblen Projektplanung mit wenigen Randbedingungen.


