Humbel Zahnräder: Präzise kalkulieren
Mit der Kalkulationssoftware FACTON beschleunigt und standardisiert die Humbel Zahnräder AG die Kalkulation ihrer zukünftigen Herstellkosten erheblich. Der Schweizer Mittelständler ist nun in der Lage, wesentlich schneller auf Angebotsanfragen seiner Kunden zu reagieren. Damit erfüllt Humbel die wachsenden Anforderungen des Marktes an schnelle und zuverlässige Kostenaussagen. Weitere Wettbewerbsvorteile gewinnt das Unternehmen durch den Einsatz der FACTON Variantenanalyse – technisch gleichwertige oder anspruchsvollere Getriebeausführungen, die kostengünstiger sind, werden schnell sichtbar.
Der Kunde
Die Humbel Zahnräder AG mit Sitz im schweizerischen Kradolf gehört zu den führenden Herstellern von Zahnrädern und Getrieben. Das Angebotsspektrum reicht vom anspruchsvollen Getriebe für Spritzgussmaschinen bis zu hochgenauen Zahnrädern für die Formel 1. Das mittelständische Familienunternehmen produziert mit 350 Mitarbeiter an drei Standorten - in der Schweiz, Tschechien und Rumänien.
Die Anforderungen
Bei der Produktion von Zahnrädern kommen eine ganze Reihe von Fertigungstechnologien zum Einsatz. Für die Angebotserstellung muss die Humbel Zahnräder AG die Kosten jedes dieser Arbeitsgänge kalkulieren. Das ist ein schwieriges und aufwändiges Unterfangen, das tiefe technische Kenntnisse erfordert. Bis vor kurzem nutzte der Vertrieb für diese Aufgabe das Tabellensystem MS Excel. Das machte die Sache enorm mühsam und ungenau. Die Daten von Maschinen, Mitarbeitern und die Prozesszeitberechnung mussten aus verschiedenen Tabellen herausgelesen und eingefügt werden. Fehlende Angaben wurden häufig nur geschätzt. Um die Kalkulation zu beschleunigen und zu standardisieren, brauchte Humbel dringend eine Kalkulationssoftware, die alle relevanten Informationen für den Kalkulationsprozess innerhalb einer Datenbank bereit hält.
Das Projekt
2007 erwarb Humbel vier Lizenzen der Softwarelösung FACTON. Den
Ausschlag gab, dass FACTON alle für die Kalkulation relevanten
Informationen in einer Datenbank hinterlegt und über ein für die
Kalkulation von Prozesszeiten spezielles Modul verfügt: den
Technologiemodus. Für jede relevante Fertigungstechnologie verfügt
FACTON über eine Schablone, die alle für diesen Vorgang notwendigen
Kalkulationsparameter enthält. Die Kalkulation „Bohren“ listet neben
anderen Parametern z.B. die Parameter „Bohrtiefe“ und „Durchmesser“
auf. Welche Informationen für eine bestimmte Bearbeitung in die
Kalkulation der Prozesszeit einfließen müssen ist also vorgegeben. Der
Anwender muss diese Eingabemaske lediglich abarbeiten. Sind alle
Parameter ausgefüllt, ist die Zeit für den Arbeitsgang ermittelt.
Durch einen weiteren Mausklick lassen sich nun Maschinen und
Mitarbeiter zufügen. Ergänzt man weitere anfallende Kosten sowie den
Verkaufszuschlag, ist der Preis für ein Angebot fertig.
Bei der Entwicklung von Getrieben wird Humbel in Zukunft auch den
FACTON-Variantenvergleich für das Aufdecken von Einsparpotenzialen
nutzen. Auf diese Weise kann Humbel seinen Kunden entscheidende
Hinweise für Kostensenkungen geben. Für 2008 ist zudem die Ausweitung
der Nutzung auf die beiden weiteren Geschäftsstellen in Tschechien und
Rumänien geplant. Dann wird Humbel über eine unternehmensweit
einheitliche Kalkulation verfügen.
Vorteile durch den Einsatz von FACTON
Wettbewerbsvorteil: Schnelle und präzise Angebotserstellung
Standardisierung: Einheitliche Ergebnisse durch zentrale Datenbank
Präzision: Vorkalkulierte Werte statt Schätzungen
Kostensenkung: Variantenvergleich deckt Einsparpotenziale auf
„FACTON vereinheitlicht die Kalkulation nicht nur, es macht sie auch deutlich schneller“, beschreibt Andreas Eberle, Verkaufstechniker der Humbel Zahnräder AG, die Vorteile.
„Es ist heute entscheidend, schnell und vor allem zuverlässig zu kalkulieren“, erklärt Eberle. „Humbel kann mit FACTON seine Wettbewerbsfähigkeit steigern.“
