Rainer Schmückle
"Kosten in der Automobilindustrie"
Dr. Wolfgang Bernhart
"Kosten in der Automobilindustrie"
Prof. Dr. Bernd Gottschalk
"Kosten in der Automobilindustrie"
Dr. Helmut Becker
"Kosten in der Automobilindustrie"
Peter Fuß
"Kosten in der Automobilindustrie"
Dr. Helmut Becker
"Kosten in der Automobilindustrie"
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20.12.2010
Die einzige Talksendung zum Thema "Kosten in der Automobilindustrie".
Produziert von automanagerTV in Zusammenarbeit mit FACTON.
Diesmal zu Gast: Dr. Helmut Becker, iwk - Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation.
The only talk show about "Costs in the Automotive Industry".
Produced by automanagerTV in cooperation with FACTON.
This time Guido Marschall talks to Dr. Helmut Becker, iwk - Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation.
Beschreibung
In der dritten Folge der Talkreihe „Kosten in der Automobilindustrie“ war Dr. Helmut Becker vom Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) zu Gast bei Guido Marshall und sprach mit ihm über die Auswirklungen der Weltwirtschaftskrise auf die Automobilindustrie und die Volkswirtschaft im Allgemeinen.
Zunächst stellte Becker klar, dass es sich aktuell nicht um einen echten Aufschwung handelt, sondern lediglich um ein Erholungsphase und das keine trendmäßige Zunahme zu verzeichnen ist. Die Automobilindustrie sei aktuell noch vorsichtig und baue nur langsam seine Kapazitäten wieder auf.
Für die OEMs und Zulieferer mag die Krise bewirkt haben, dass man näher zusammengerückt ist, „man hat erkannt, dass man auf einander angewiesen ist“.
Zum Thema Elektromobilität sagte Dr. Becker ganz klar dass die zusätzlichen Kosten nicht von den Unternehmen getragen werden müssten sondern an die Endverbraucher gegeben werden können. Damit steht er klar der Meinung von Engelbert Wimmer (Sendung 1) entgegen. Seiner Meinung nach werden sich die Elektroautos, wenn überhaupt, zunächst im Bereich der „Fancy Cars“ durchsetzen.
Des Weiteren sieht er, dass das verfügbare Einkommen für Mobilität allgemein nicht, damit aber der Wettbewerb in der Branche steigen werde. Das wirke sich aber nicht auf den Standort Deutschland aus, da dieser ohnehin schon ein High-Tech-Standort ist. Außerdem müsse man sich als deutsches Unternehmen nicht vor China als Technologiestandort fürchten. Hier habe es immer schon Wettbewerb gegeben, man müsse eben „immer einen Tick besser sein“.
Über den nordamerikanischen Automobilmarkt sagt Helmut Becker, dass es dort immer Automobilindustrie geben werde, nur eben eventuell in der Zukunft keine US-amerikanische. Die wichtigste Veränderung auf diesem Markt sieht er in der Mentalität der Verbraucher – weg von der Wegwerfmentalität und übermäßigen Konsum hin zur Sparquotenerhöhung. Die deutsche Automobilindustrie ist in den USA sehr gut gefahren mit der Strategie, das zu verkaufen, was auch europäische Konsumenten. Für die Zukunft prognostiziert er, dass eine weitere Konzentration der Anbieter und mehr Kooperationen zu Kostenvorteilen stattfinden werden, „aber die Musik wird eindeutig in den Schwellenländern spielen.“

