Einfache Reifegradkalkulation

mit Hilfe der FACTON Modi

FACTON EPC unterstützt den Kalkulationsprozess bereits in den frühen Phasen der Produktentwicklung bis hin zur Kalkulation von technischen Änderungen an Serienteilen: Anhand der patentierten FACTON Modi lässt sich der Reifegrad der Produktkalkulation abbilden.

70 bis 80% der Produktkosten werden bereits in der frühen Entwicklungsphase festgelegt: Umso wichtiger ist es, von Beginn an die Kosten zu planen, zu verfolgen und Kostentreiber frühzeitig auszuräumen: Mit FACTON EPC optimieren Unternehmen den Kalkulationsprozess ab der frühesten Phase und im weiteren Verlauf über den gesamten Lebenszyklus. Zu jeder Zeit kann mithilfe einer Reifegradlogik überprüft werden, wie präzise und realistisch die Produktkalkulation ist.

 

FACTON EPC bildet den Reifegrad anhand patentierter Modi ab

Der Reifegrad der Kalkulation wird anhand von sogenannten Kalkulations-Modi abgebildet: In der frühen Phase der Kalkulation (Entwurf / Konzept) ist es meist ausreichend mit einer einfachen Schätzung zu arbeiten. Im Modus „Estimation“ werden Kostenschätzungen direkt in die Kalkulation übernommen und als Schätzung gekennzeichnet.

 

Mit dem Modus „Scaling“ kann beispielsweise anhand eines ähnlichen Bauteils auf zukünftige Kosten geschlossen werden. Dabei werden die bestehenden Kosten aller Kostenelemente eines vorhandenen Bauteils auf Basis der Material- und Fertigungskosten mit einem oder maximal vier Faktoren, wie zum Beispiel Abmessung oder Gewicht,  multipliziert. Bisher bekannte Kosten werden skaliert.

 

Der Technologiemodus bildet Fertigungs und Prozess Know-how ab

Der Modus „Technology“ integriert das „Fertigungs- und Prozess-Know-how“ als Faktor in die Kalkulation.

 

Technische Zeitanalysen von Fertigungsprozessen sowie spezifische Sondereinzelkosten (Werkzeug, Logistik) können berücksichtigt werden. Die Kalkulation wird damit wissens- und formelbasiert. Somit können Einsatzfaktoren, wie Mensch oder Maschine, noch detaillierter berechnet werden. Zykluszeiten werden anhand prozessabhängiger Parameter, beispielsweise der Menge des eingesetzten Materials oder der Leistung einer Maschine, ermittelt. Neben den Kosten der eigenen Fertigungsschritte lassen sich auch Fertigungskosten von Zulieferern analysieren und Änderungen an prozessspezifischen Parametern schnell in Kosten ausdrücken.