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FACTON und Porsche-Tochter MHP kooperieren

13.05.2013

Erfahrungen in der Automobilbranche gemeinsam nutzen / unternehmensweit einheitliches Kostenverständnis schaffen / Zielkosten präzise bestimmen

Das Software-Unternehmen FACTON und die Prozess- und IT-Beratung Mieschke Hofmann und Partner (MHP) sind eine Partnerschaft eingegangen. Die Porsche-Tochter MHP und FACTON, Anbieter der gleichnamigen Enterprise Product Costing-Lösung, wollen ihre langjährigen Erfahrungen in der Automobilbranche gemeinsam nutzen, um bei produzierenden Unternehmen ein aktives und verlässliches Kostenmanagement aufzubauen. Sowohl FACTON als auch MHP sind darauf spezialisiert, durchgängige Kalkulationsprozesse über den gesamten Produktlebenszyklus zu schaffen.

 

„Der Preisdruck ist in der Automobilindustrie besonders stark, sodass vor allem Zulieferer auf ein professionelles Produktkostenmanagement angewiesen sind“, betont Axel Weese, Geschäftsführer bei FACTON. „Doch leider kalkulieren selbst einige der fortschrittlichsten Unternehmen immer noch auf Grundlage uneinheitlicher und lückenhafter Daten, die schnell zu Fehlentscheidungen führen können. Zusammen mit MHP können wir ein unternehmensweit einheitliches Kostenverständnis etablieren und damit Kalkulationen sicherer gestalten.“

Einheitliches Kostenverständnis

Die Beratung von MHP verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Dieser umfasst neben der IT auch Organisation und Prozesse im Unternehmen sowie deren Zusammenwirken. Mit dem Partner FACTON soll die Beratung nun mit Software-Implementierung und Schulungen praxisnah kombiniert werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der an der Kalkulation beteiligten Mitarbeiter zu vereinfachen, zu beschleunigen und zu standardisieren.

 

„Die richtige Software zu implementieren ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum erfolgreichen Kostenmanagement. Es müssen aber auch unternehmensweit stabile und effiziente Prozesse geschaffen werden“, sagt Bernd Schröder, verantwortlich für das Thema Zielkostenmanagement bei MHP. „Unser Partner FACTON hat dieses Grundprinzip bereits bei der Entwicklung seines EPC-Konzepts berücksichtigt.“

 

Kern der Kalkulations-Lösung FACTON ist eine zentrale Datenbank, die alle kostenrelevanten Informationen beinhaltet. So ist gewährleistet, dass alle Mitarbeiter, Abteilungen und Standorte eines Unternehmens auf Basis einheitlicher Daten und unter Anwendung derselben standardisierten Prozesse und Methoden kalkulieren. Der zentrale Datenpool stellt sicher, dass jedem beteiligten Mitarbeiter die relevanten Kosteninformationen schnell und verständlich aufbereitet zur Verfügung stehen. Zu jedem Zeitpunkt im Produktlebenszyklus lassen sich Kosten, Stückzahlen und Investitionen anzeigen, vergleichen und anpassen. 

Kosten und Zielkosten bestimmen

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen nicht nur ihre Produktkosten möglichst frühzeitig präzise bestimmen. Vielmehr muss der gesamte Lebenszyklus von Projekten betrachtet werden. Dazu müssen neben den standortabhängigen Herstellkosten auch die nötigen Investitionen und die geplanten Absatzzahlen berücksichtigt werden. Nur so kann schnell entschieden werden, welches Produkt zu welchen Konditionen Gewinn verspricht. „Ein Unternehmen sollte schon in der Entwicklungsphase bestimmen, ob die Herstellung eines Produktes profitabel ist. Viele haben jedoch die wichtigste Frage nicht im Blick: Was die Herstellung eines Produktes überhaupt kosten darf. Unser Anliegen ist es daher, ein konsequenten Zielkostenmanagement bei unseren Kunden zu etablieren“, so Bernd Schröder.

 

Um die Zielkosten zu bestimmen, müssen unter anderem die Produktanforderungen sowie Absatzmengen und Marktpreise, aber auch die innerbetrieblichen Voraussetzungen wie die zur Verfügung stehenden Herstellungstechnologien berücksichtigt werden. „Für das Target Costing müssen Daten aus einer Vielzahl von IT-Systemen wie beispielsweise ERP und PLM zusammengetragen werden“, erklärt Weese. „FACTON ist mit allen bestehenden Systemen aus Controlling, Einkauf und Entwicklung verzahnt, sodass die Informationen mit einem Klick zusammengeführt werden und eine präzise Kostensimulation bereitsteht.“ Verschiedene Produktstrukturen sowie Werkzeug- und Standortkosten können simuliert, Materialalternativen geprüft und hinsichtlich ihrer Kosten miteinander verglichen werden.

 

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