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Strategisches Kostenmanagement: Wie Unternehmen in der Krise vermeiden, unnötig Geld zu verlieren

18/08/2020, Autor: John Oehlers

Für Unternehmen der produzierenden Industrie und des Automobilsektors besteht derzeit eine große Herausforderung darin, zu einer gesunden und sicheren Arbeitsumgebung zurückzukehren, Produktionsstätten wieder hochzufahren und an die geringeren Auslastungen anzupassen. Dabei agiert jedes Unternehmen mit der anhaltenden Ungewissheit der globalen wirtschaftlichen Entwicklungen (COVID-20????).

North American Production and U.S. Light Vehicles Sales-Alliance for Automotive Innovation-Report August 6.2020Source: Production and sales forecast of the Alliance for Automotive Innovation in August 2020. State of the Industry Report 8-6-2020

Mit den Produktionsstopps Anfang des Jahres wurden Lieferketten unterbrochen. Die Absatzzahlen der Unternehmen gingen massiv zurück. Reserven mussten aufgewendet werden, um Fixkosten und Working Capital zu finanzieren. Die volatilen Prognosen machen es aktuell schwierig, Geschäft und Produktionen wieder auf Erfolgskurs zu bringen.


→ Rückblick: COVID-19 führte im März 2020 dazu, dass 93% der gesamten US-Automobilproduktion stillgelegt wurden.



Was können Unternehmen tun, um den Prozess des Kostenmanagements in Krisenzeiten positiv zu beeinflussen?

Hersteller und Zulieferer, die die Produktion mit reduzierten Kapazitäten wieder aufgenommen haben, sind gezwungen, zusätzliche Kostenfaktoren und veränderte Umstände zu berücksichtigen und neu zu berechnen: Unter welchen Bedingungen ist die Produktion rentabel? Wie hoch sind die Gesamtproduktionskosten für ungeplante Ramp-down / Ramp-up Zeiten? Wie kann die Entwicklung des Cash-Flows im Falle eines Nachfragerückgangs oder längerer Lieferkettenzeiten effektiv gesteuert oder beeinflusst werden?

Mit einer geeigneten Strategie im Produktkostenmanagement und entsprechenden Tools können Unternehmen der Volatilität von Prognosen entgegenwirken, indem sie mehr Angebotsiterationen umsetzen. In der angespannten Wirtschaftslage, wie es in der Corona-Pandemie der Fall ist, haben Unternehmen einen Vorteil, wenn sie schnell 'Was-wäre-wenn'-Szenarien simulieren und auf der Grundlage, ihre Entscheidungen treffen können. Die Simulation verschiedener Szenarien, die während der Laufzeit von Produktion und Projekten auftreten können, bieten größere Sicherheit, bspw. über die Genauigkeit von Angeboten.

Screenshot FACTON EPC Business Case SimulatorAbbildung: Den richtigen Business Case durch Kostensimulation finden. Blick in den FACTON EPC Business Case Simulator; Quelle: FACTON

 

Mittels geeigneter Tools können Cost Engineers die benötigte Zeit für die Erstellung eines Kundenangebots um mehr als 40% reduzieren. Daten können nicht nur sehr schnell simuliert, sondern aus der internen Kalkulation per Maus-Klick in die Formate der OEM-Kunden übertragen werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Fehler.


FACTON Software Demo Business Case Simulator

Freie Ressourcen, die für die Datenaufbereitung aufgewendet wurden, könnten genutzt werden, um eine Vielzahl von potenziell variierenden Faktoren und Annahmen zu simulieren. Cost Engineers und Kalkulationsteams könnten sofort sehen, wie sich unterschiedliche Annahmen auf die KPIs ihres Projekts auswirken. Die Unternehmensführung ist damit in der Lage, Entscheidungen auf Basis aktueller Daten statt veralteten Erfahrungswerten zu treffen.

Mit Projektkostenmanagement die Profitabilität erhöhen

Der ehemalige CEO unseres Kunden BOCAR bringt es kurz und bündig auf den Punkt:

"Accurate product costing is essential for ensuring profitability in the extremely competitive global automotive industry.” (Wilhelm Baum, ehem. CEO, BOCAR Group über den Einsatz einer EPC-Lösung).

Wie kann ein flexibles und gleichwohl verlässliches Kostenmanagement erreicht werden?

Ein strategisch ausgerichtetes Kostenmanagement setzt darauf, die Zeit für die Angebotserstellung zu verkürzen, Fehler zu minimieren und - ein zentraler Punkt für die Kunden - das Vertrauen in die Zusammenarbeit zu stärken!

Durch die Verknüpfung von Informationen aus ERP- und PLM-Systemen erreichen Unternehmen mehr Flexibilität und größere Genauigkeit bei der Kostenkalkulation und Angebotserstellung. Die meisten unserer Kunden nutzen Enterprise Product Costing-Lösungen zusammen mit ERP-Systemen von Anbietern wie SAP, Oracle, QAD, Infor, Plex...und PLM-Systemen von Unternehmen wie PTC, Dassault/Enovia, Siemens u.a. Mitarbeiter:innen, die an der Kostenkalkulation und Angebotserstellung beteiligt sind, nutzen ein einheitliches System und gemeinsame Prozesse für die Kalkulation, Verwaltung und Vergabe von Angeboten, Kostenvoranschlägen oder Projekten.

  • Moderne Kostenmanagement-Software unterstützt die automatische Übertragung von Kalkulationsdaten in die individuellen Formatvorlagen der Kunden. Cost Engineers sagen uns, dass pro Kalkulation bis zu 60 Minuten Zeitersparnis möglich sind.
  • Der ROI liegt bei < 1 Jahr - d.h. er ist schnell und greifbar. Implementierungen dauern in der Regel zwischen 3-6 Monaten.
  • Der Einsatz einer EPC-Software hilft dabei, die Rentabilität zu erhöhen. C-Level Executives aus unserem Kundenkreis bestätigen Steigerungen des Return-On-Sales von 0,5% bis 1,5%.

EPC-Lösungen helfen Kunden, die finanziellen Auswirkungen auf die Produktkosten zu bewerten und die Rentabilität des Unternehmens zu steigern. Wir haben mehr als 20 Jahre Erfahrung und einen einzigen Schwerpunkt: Product Costing.

*Der Text ist ursprünglich im Englischen erschienen. Lesen Sie hier das Original.


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Autor

John Oehlers

John Oehlers

Senior Account Manager | FACTON