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Sandra Decker

Management & Sales Assistant 
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FACTON Whitepapers und Studien:

Aktiver Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, Theorie und Praxis

FACTON bezieht Position zu Themen, die die fertigende Industrie im Bereich Produktkostenkalkulation bewegen. Die Veröffentlichungen geben praktische Tipps, wie zukunftsorientierte Unternehmen auf aktuelle Herausforderungen bestmöglich reagieren können.

 

 

Inhalte und Download

Ausgabe 7: Disruptive Zeiten in der Medizintechnik

Disruptive Zeiten in der Medizintechnik

Die Medizin- und Labortechnik steht heute einer hohen Anzahl von Herausforderungen gegenüber, die den Druck auf die in diesem Markt agierenden Unternehmen zusätzlich erhöhen. Vom rasanten Wachstum bis hin zu neuen, globalen Regulierungen auf dem Markt - die Unternehmen haben Mühe, Schritt zu halten. Dies wirkt sich insbesondere auf die Produktkostenkalkulation und die Profitabilität als wesentliche Erfolgsgrößen aus. Das Enterprise Product Costing (EPC) ist eine Methode, die Unternehmen dabei unterstützt, Produkte gewinnbringender zu verkaufen.

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Ausgabe 6: Enterprise Product Costing als Schlüssel zur kostenorientierten Unternehmenssteuerung

Enterprise Product Costing als Schlüssel zur kostenorientierten Unternehmenssteuerung

 

Das Enterprise Produkt Costing (EPC) ist ein Management-Konzept, welches abteilungsspezifische Ansätze zum Kostenmanagement zusammenfasst. EPC verbessert bei einer ganzheitlichen Umsetzung effektiv die Transparenz der Kostensituation im Unternehmen, unterstützt bei der abteilungs- und standortübergreifenden Zusammenarbeit, verhindert Fehler bei der Informationsweitergabe (z. B. von Kosteninformationen) und erhöht die Effizienz bei der Ergebniserstellung, sei es für Entscheidungsvorlagen, Angebote oder bei der Verarbeitung von Aufträgen. Eine EPC-Software bildet den operativen Kern dieses Konzepts und erleichtert seine Einführung.

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Ausgabe 5: Cost Engineering im Einkauf – notwendige Methodik zur Rentabilitätssicherung

Cost Engineering im Einkauf – notwendige Methodik zur Rentabilitätssicherung

Ansätze, Umsetzung und Mehrwerte

Aktives und zielgerichtetes Kostenmanagement gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn nur wer seine Kosten umfassend im Griff hat, kann im internationalen Wettbewerb bestehen und profitabel wachsen. Dabei ist es essentiell, dass alle Unternehmensbereiche und  -standorte auf Basis der gleichen Daten und Methoden kalkulieren, um die Produktkosten transparent und vergleichbar zu gestalten.

 

Enterprise Product Costing (EPC) ist die Management-Methode, die ein solches Kostenmanagement umsetzt. Sie betrachtet alle Unternehmensbereiche hinsichtlich ihres Wertbeitrags zu einem effektiven Produktmanagement.   

 

So hat zum Beispiel der Einkauf durch den vermehrten Anteil an zugekauften Komponenten innerhalb der Produktfertigung eine wichtige Gestaltungsfunktion inne. Produktionsänderungen und -verlagerungen stellen die Einkäufer zudem vor die Aufgabe, schnell und flexibel Preise vergleichen und anpassen zu müssen. Auch werden Lieferanten heutzutage bereits in die Vorplanung von Produktionsabläufen eingebunden, um Kostenfaktoren weit vor Produktionsbeginn darstellen zu können.

 

Um diese gestalterischen Anforderungen zu erfüllen, kann man sich Konzepten anderer Abteilungen (z.B. der Entwicklung) bedienen. Werden diese an die Besonderheiten des Einkaufs angepasst, erhält man ein Methoden-Set, das die Beschaffung in die Lage versetzt, diese neuen Aufgaben optimal abzubilden, einen essentiellen Beitrag bei der Kostenoptimierung zu liefern und sich im unternehmensweiten Kostenmanagement im Sinne des EPC Gedankens zu etablieren.

In der Praxis wird der EPC-Ansatz mithilfe eines entsprechenden IT-Systems umgesetzt. Diese EPC-Systeme geben standardisierte Prozesse, Kalkulationsmethoden, Berechnungsstandards sowie eine Bewertungslogik vor, die ein einheitliches Kostenverständnis fördern und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleisten

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Ausgabe 4: Ergebnisorientiert entscheiden – Transparenter Business Case

Ergebnisorientiert entscheiden – Transparenter Business Case, ein Instrument der effektiven Unternehmenssteuerung

 

In produzierenden Unternehmen müssen täglich Entscheidungen getroffen werden, die den Grundstein für Erfolg oder Misserfolg legen. Das Management kann jedoch nur dann optimal entscheiden, wenn die resultierenden Effekte zuvor transparent gemacht und Alternativen bewertet wurden. Die ideale Entscheidungsvorbereitung ist also ein maßgeblicher Erfolgsfaktor im Rahmen der ergebnisorientierten Unternehmenssteuerung. Dabei helfen Business Cases, die übersichtlich und präzise sind. Sie sind als Ergebnis der gesamten Kosten- und Ergebnisrechnung zu verstehen. Doch bei der Erstellung von Business Cases weisen immer noch viele Industrieunternehmen deutliche Defizite auf. Ein Hauptproblem: Das Management richtet seine Aufmerksamkeit nur auf den fertig erstellten Business Case – wie eine solche Entscheidungsvorlage erstellt wird, haben Manager in der Regel nicht im Blick. Daher sind ihnen die Herausforderungen und Probleme rund um die Business Case-Erstellung nicht bekannt: Die hohe Komplexität der Methoden, die Anzahl der beteiligten Fachbereiche, die Vielzahl der Annahmen etc. führen oft zu langen Bearbeitungszeiten und inkonsistenten Ergebnissen.

 

Unterstützung bieten IT-Systeme für das Enterprise Product Costing (EPC). Diese sind darauf ausgelegt, selbst große Datenmengen schnell zu konsolidieren, übersichtlich darzustellen, Kalkulationen schematisch zu vergleichen und Potentiale zur Kostenoptimierung deutlich sichtbar zu machen. Zudem sind einheitliche Datenquellen und standardisierte Berechnungslogiken sichergestellt. Das Erstellen von Business Cases wird damit deutlich schneller, effizienter und lückenlos.

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Ausgabe 3: Benchmarking - Optimierungspotentiale erkennen, Wettbewerbsfähigkeit steigern

Benchmarking – Optimierungspotentiale erkennen, Wettbewerbsfähigkeit steigern

 

Produzierende Unternehmen müssen in volatilen Märkten und unter wachsendem Kostendruck immer schneller neue, innovative Produkte entwickeln und anbieten. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu steigern, ist es notwendig, Kosten bereits ab dem Entstehungsprozess zu optimieren: Benchmarkings helfen dabei, eigene Produkte und Leistungen frühzeitig zu bewerten und Szenarien zu simulieren. Der Vergleich mit Durchschnittswerten aus der eigenen Branche, aus fremden Branchen sowie mit internen Best Practices macht Optimierungspotential sichtbar.

 

Unternehmen, die ihre Kosten aktiv und ganzheitlich betrachten wollen, sollten den Benchmarking-Ansatz in unterschiedlichen Unternehmensbereichen und -prozessen umsetzen. In der Entwicklung lassen sich beispielsweise technische Lösungen mit Hilfe von Benchmarkdaten frühzeitig simulieren und vergleichen. Einkäufer nutzen das Benchmarking unter anderem, um Zielpreiskalkulationen für ihre Lieferanten-Gespräche zu erstellen. Darüber hinaus liefern Benchmarkdaten die Grundlage für Standortvergleiche, für Zielvorgaben im Rahmen des Target Costings etc.

 

Voraussetzung für den Erfolg eines jeden Benchmarkings ist jedoch eine Basis aus validen Benchmarkdaten. Als Bezugsquelle eignen sich vor allem Kostenmanagement-Systeme, in welche belastbare Benchmarkdaten bereits zur sofortigen Verwendung bereitstehen. Vor allem EPC-Systeme integrieren aktuelle, unabhängige Benchmarkdaten für Einkauf, Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Controlling und Management optimal. Der Vorteil: Der Benchmarking-Prozess ist optimal in das aktive Kostenmanagement eingebunden.

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Ausgabe 2: Angebotskalkulation – Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Angebotskalkulation – Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

 

Eine effiziente Angebotskalkulation legt heute den Grundstein für den Erfolg von morgen: Sie bestimmt maßgeblich, ob im globalen Wettbewerb Projekte gewonnen werden und ob sie nach dem Zuschlag rentabel bleiben. Unternehmen müssen die Angebotskalkulation deshalb als kritischen Erfolgsfaktor erkennen. Es ist die Aufgabe des Managements, die Prozesse, Methoden und Tools optimal aufzustellen: Dazu gehören sowohl die Einführung unternehmensweit geltender Standards als auch eines zentralen Kalkulationstools, das diese Standards etabliert und die Datenpflege automatisiert.

 

Systeme für das Enterprise Product Costing (EPC) stellen unter anderem alle relevanten Daten zentral bereit und dokumentieren, wie sich Angebote entwickeln. Zudem ermöglichen sie das automatische Befüllen von externen Cost Breakdown-Formularen und das Erstellen detaillierter Berichte, Analysen und Simulationen für das Management. Unter diesen Voraussetzungen kann das interdisziplinäre Team, das am Angebotsprozess beteiligt ist, schnell präzise und nachvollziehbare Angebote erstellen – und sich dabei stets auf die Kostenoptimierung konzentrieren.

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Ausgabe 1: Der Weg zu einem renditeorientierten Unternehmen

Der Weg zu einem renditeorientierten Unternehmen: Aktives Kostenmanagement durch Enterprise Product Costing

 

Eine wachsende Zahl von Unternehmen erkennt, dass Kostenmanagement ein wesentlicher Teil ihrer Unternehmensstrategie sein muss. Dennoch werden in der Praxis nur selten die Prozesse und IT-Strukturen eingeführt, die nötig sind, um Kosten sicher zu bestimmen und zu optimieren. Resultat sind unpräzise Kalkulationsergebnisse, wichtige Entscheidungen werden im Blindflug getroffen.

 

Erforderlich ist daher ein aktives Kostenmanagement auf der Grundlage der etablierten „Enterprise Product Costing“-Methode (EPC): Mit einem integrierten EPC-System werden Kalkulationen nicht nur unternehmensweit einheitlich, sondern auch standort- und abteilungsübergreifend erstellt. Alle Abteilungen arbeiten auf Basis einheitlicher Standards. Die Entwicklungs-, Produkt- und Herstellkosten sind über alle Phasen des Produktlebenszyklus hinweg vollkommen transparent. Kostensenkungspotentiale werden frühzeitig sichtbar.

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Marktstudie „Herausforderung Angebotskalkulation“

Marktstudie "Herausforderung Angebotskalkulation"
Angebotskalkulation lässt viele Wünsche offen

 

Die Angebotskalkulation ist für jedes produzierende Unternehmen ein erfolgskritischer Faktor. Umso mehr muss verwundern, wie groß zum Teil die Defizite sind, die Experten von TMG und FACTON im Rahmen einer gemeinsamen Studie aktuell zu Tage gefördert haben.

 

Nach den Erkenntnissen der Consultants brauchen Kalkulatoren aus Sicht der Anfragenden oft viel zu lange, um die geforderten Kosteninformationen bereitzustellen, an den Ergebnissen des Kalkulationsprozesses muss immer wieder nachgebessert werden und auch der Prozess selbst läuft nicht standardisiert genug ab, um wirklich effizient und transparent zu sein. In vielen Fällen summieren die Mängel und Nachlässigkeiten sich so sehr, dass sich im Prozess der Angebotskalkulation mit den geeigneten Maßnahmen nachhaltige Effizienzgewinne  und Reduzierungen bei den Durchlaufzeiten um 50 Prozent und mehr erzielen lassen.

 

Produzierende Unternehmen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen aufgesetzt, um Effizienz und Effektivität ihrer Prozesse zu verbessern. Die indirekten Bereiche und ihre Prozesse sind dabei wohl weitgehend „außen vor“ geblieben. Umso besser dürften bei vielen Unternehmen jetzt die Erfolgschancen für Projekte einzuschätzen sein, die darauf zielen, den zukünftigen Ergebnisbeitrag der Angebotskalkulation deutlich zu steigern und der Funktion endlich den Stellenwert einzuräumen, der ihr gebührt: Am Ende des Tages legt schließlich die Angebotskalkulation den Grundstein für Gewinn oder Verlust eines zukünftigen Projektes.

 

Der Hauptfokus der Studie, die auf einer detaillierten Umfrage unter ausgewählten Industrieunternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit basiert,  liegt auf prozessualen und organisatorischen Herausforderungen der Angebotskalkulation und der angrenzenden Prozesse der Angebotserstellung. Die quantitativen  Befragungsergebnisse wurden durch erfahrene TMG- und FACTON-Experten bewertet und qualifiziert. Abgerundet wird die Ausarbeitung durch zahlreiche Handlungsempfehlungen, die darauf ausgerichtet sind, anforderungsgerechte, wettbewerbsfähige Angebotskalkulationen zu gestalten und die Potenziale auszuschöpfen, die in einem interdisziplinären Angebotsprozess mit standardisierten Methoden und einem hohen Maß an Automatisierung stecken.


Download Auszug der Studie mit Inhaltsübersicht [PDF; 1,5 MB]

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